Entwurf für dauerhaftes Denkmal

Die Idee für ein dauerhaftes Denkmal für Dorothee Elisabeth Tretschlaff in Fergitz ist von Ilona Kalnoky (Verein Freunde der Uckermark) 2008 an mich herangetragen worden, nachdem die Dorfbewohner das temporäre Behelfsdenkmal am liebsten vor Ort behalten hätten. Alle Genehmigungen und Einverständnisse sind eingeholt worden: die Gemeinde Gerswalde unterstützt das Vorhaben, das Bauamt hat dem Ort (vor der Kirche an der Dorfstraße) zugestimmt, auch die Pastorin hat das Vorhaben sehr positiv aufgenommen. Daraufhin wurden mehrere Spendeaufrufe gestartet, die zwar u.a. während der Themenwoche zur Hexenwoche in Prenzlau zu Einnahmen führten, die der Verein Freunde der Uckermark e.V. dankenswerter Weise entgegen genommen hat und verwaltet. Da allerdings bisher (Stand Sommer 2012) ca. 300,00 € zusammengekommen sind und für das Denkmal 15.500 € benötigt werden, muss das Vorhaben bis auf weiteres abgesagt werden.

So erinnert derzeit leider nichts an die tragische Geschichte und das Ende der Hexenverfolgung in Brandenburg. Der Entwurf für das Denkmal von Stefka Ammon sieht folgendermaßen aus:

Ein hohler Kubus aus Gusseisen, der schief aus dem Boden ragt. Die tiefste Stelle liegt ca. 10 cm unter der Grasnabe, die höchste Ecke bei ca. 45 cm. Die Deckplatte mit den Maßen ca. 120 x 107 cm trägt erhabene Schrift – die Geschichte von Dorothee wird beschrieben. Die Seitenwände sind aus ebenfalls gusseisernen Gittern.
Wie eine aus den Fugen geratene Erinnerung, eine Hohlstelle, soll das Denkmal vor der Kirche an die Ereignisse von 1701 erinnern.

Skizze mit Variation zu seitlichem Gitter


Weitere Variation von Seitengitter



Material: hier unbehandeltes, rostendes Gusseisen. Evtl. wird eine Spritzverzinkung in einem dunklen
Farbton aufgetragen.


Mögliche Inschrift, ausgeführt in Serifen-Majuskeln und Minuskeln. Die Vorlage für den Guss wird manuell gestaltet.


Modell im Mai 2010, Pappe und Papier