Anders sein. Außenseiter in der Geschichte

Ein sehr lesenwerter und spannender Wettbewerbsbeitrag zum Thema:
Anders sein. Außenseiter in der Geschichte, Hintergründe der Hexenverfolgung in Prenzlau und Umgebung von Anika Meister, 2015, Christa-und-Peter-Scherpf-Gymnasium-Prenzlau, Klasse 11, betreut von Jürgen Theil.
Die Schülerin Anika Meister hat eine faszinierende Recherche und viele Bezüge der Geschichte zur Gegenwart in ihrer sehr engagierten Arbeit versammelt.
„Ausgrenzung bedeutet, dass ein einzelner Mensch oder eine Gruppe von Menschen aus Bereichen des gesellschaftlichen Lebens ausgeschlossen werden. Der Ausgrenzung liegen Vorstellungen darüber zu Grunde, was als normal bzw. gesellschaftlich akzeptiert angesehen wird oder was von Gruppen innerhalb der Gesellschaft zur Norm erhoben wird. Entspricht ein einzelnes Individuum oder eine Gruppe von Individuen diesen gesellschaftlich oder innerhalb einer Gruppe akzeptierten Normen nicht, so führt das häufig zu Ausgrenzungen.
„Wer ausgegrenzt ist, gehört nicht (mehr) dazu, wird stigmatisiert. Stigma bedeutet herkömmlich Brandmal, in der Soziologie mehr Zuschreibung denn Eigenschaft.“2
So sprach man tätowierten Männern noch vor wenigen Jahrzehnten häufig die Eigenschaft zu, vorbestraft zu sein bzw. einen Gefängnisaufenthalt hinter sich zu haben. Einzelne äußere negativ bewertete Merkmale werden also pauschaliert und führen zur sozialen Diskreditierung und Ausgrenzung.“
Hier ihr gesamter Text, den uns Anika Meister großzügiger Weise zum download zur Vergügung gestellt hat.

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